DRK, Kindergarten, Mettmann, Kind Foto: A. Zelck / DRK e.V.
Kindertagesstätte BüchenbachKindertagesstätte Büchenbach

Kindertagesstätte Büchenbach

Ansprechpartner

Frau
Stefanie Dietrich-Wägemann

Tel: 09141/8699-47
waegemann(at)kvsuedfranken.brk.de

Rothenburger Str. 33
91781 Weißenburg

Der BRK Kreisverband Südfranken engagiert sich künftig auch in Büchenbach mit seinem Angebot zur Kinderbetreuung. Hierzu wird das Rote Kreuz die Trägerschaft für die geplante intergenerative Einrichtung, einer Kombination aus Kindertagesstätte und Seniorentagespflege übernehmen.

Voraussichtlich ab September 2020 werden wir mit einer Übergangs-Kita in den Räumen der katholischen Pfarrgemeinde "Herz-Jesu" starten.

Aufgrund der baulichen Situation bieten wir Platz für sechs U3-Kinder und 12 Kindergartenkinder.

 

  • Sie sind Eltern und suchen einen Betreuungsplatz für Ihren Nachwuchs?
  • Sie sind Erzieherin (m/w/d) oder Kinderpflegerin (m/w/d) und auf der Suche nach einer interessanten und abwechslungsreichen Tätigkeit?

Dann stehen Ihnen Stefanie Dietrich-Wägemann (Tel.: 09141/8699-47) und Leni Meermann (Tel.: 09141/8699-46) für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung.

Profil integrative Einrichtung

Der Wunsch Kinder und Senioren unter einem „Dach“ zu betreuen, anstatt sie in separierten Betreuungsformen unterzubringen ist schon lange eine Idee, die wir nun bald in Büchenbach umsetzen werden. Die Nähe zur Natur ist uns in dieser besonderen Art der Betreuung ebenfalls sehr wichtig, somit werden das naturnahe Außengelände, sowie der angrenzende Wald als Lebensraum integraler Bestandteil unserer Konzeption sein. Die Kinder und Senioren sollen in unserem naturnahen Garten, oder aber auch bei Aktionen im angrenzenden Waldgebiet eine Vielfalt an Erfahrungs- und Lernangeboten erfahren können. In unserem großen Haus direkt am Waldrand oder in unserem naturnahen Garten gestalten und erleben „Jung“ und „Alt“ gemeinsam ihren Tag.

Familien befinden sich derzeit im Wandel und immer weniger Kinder haben Großeltern in ihrem näheren Umfeld. Auch Großeltern sehen ihre Enkel oft nur noch selten.
Die intergenerative Pädagogik in unserem Haus bietet den Senioren und Kindern Raum zur Begegnung. Durch den Kontakt zum anderen bekommen alle ein Verständnis für die jeweilige Altersgruppe, können sich kennenlernen, austauschen, voneinander und vor allem miteinander lernen und leben.

Diese kontinuierliche Beziehungsarbeit ist für Jung und Alt eine besondere Bereicherung.
Um diese Begegnungen zu ermöglichen und besonders wertvoll, auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder und Senioren angepasst, zu gestalten, schaffen wir Geborgenheit und Sicherheit durch verlässliche, beständige Bezugspersonen und bieten immer neue Anregungen, Herausforderungen und individuelle Projekte an.
Wir legen Wert auf die Ganzheitlichkeit unserer Bildungs-, Erziehungs- und Begegnungsarbeit.

JUNG und ALT unter einem Dach, bedeutet für uns:

  • Senioren dürfen die Unbeschwertheit, Offenheit und Fröhlichkeit der Kinder erleben
  • Kinder finden einen Zugang zu alten Menschen, Wissensvermittlung
  • Kontaktfähigkeit, Toleranz, Gemeinschaftsfähigkeit
  • Kontakte zwischen Jung und Alt, Treffen, spontane Begegnungen, Kommunikation
  • gemeinsame Projektgestaltung (kochen, backen, singen, tanzen, musizieren, Bewegungseinheiten, Spaziergänge, gemeinsame Zeit im naturnahen Garten, Pflege und Bepflanzung des Hochbeetes, vorlesen, Märchenstunde, gemeinsames, gesundes Frühstück, einmal pro Woche uvm)


Unser intergeneratives Haus ist eine teiloffene Einrichtung und bietet für die Bedürfnisse aller anwesenden Generationen die passenden Räume zur Begegnung, zur gemeinsamen Erfahrung, aber auch Möglichkeiten sich zurückzuziehen und zur Ruhe zu kommen. All unsere Kinder und Senioren sollen voneinander und miteinander lernen.

Senioren werden erfahren, dass sie noch gebraucht werden, ihr Wissen ihre Erfahrung andere fasziniert und bereichert. Kinder werden lernen, dass das „Altsein“ zwar bedeutet, dass man Unterstützung und Hilfe benötigt, aber auch, dass Senioren sehr viel wissen und bewirken können.

Der naturnahe Garten mit Zugang zum Wald ist auf die Bedürfnisse der Tagespflegegäste ebenso angepasst, wie auf die der Kinder. Garten und Wald sind für uns Orte zur Sinnesschulung, Abenteuerspielplätze, bringen Entspannung und Geborgenheit, bergen Geheimnisse, ermöglichen ein direktes Naturerleben, sind Lebensraum, erfreuen Jung und Alt mit Düften, Geräuschen, Formen und Farben.

Wir wollen in unserem Waldhaus der Begegnung im Einklang mit der Natur unseren Alltag erleben und wertschätzend und tolerant miteinander und mit unserer Umwelt umgehen.

Der Gartenbereich für die Krippenkinder ist vom restlichen Bereich durch einen Gartenzaun abgetrennt. Ein abschließbares Gartentor bietet bei Bedarf jedoch auch hier eine Öffnung für die anderen Altersgruppen.